Glaube und Medizin

20190821_195942<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kirche-gossau-flawil.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>62</div><div class='bid' style='display:none;'>7145</div><div class='usr' style='display:none;'>11</div>
Im Rahmen von "Sommer im Feld" hielt Dr. med. Thomas Lanter vor zahlreichem interessiertem Publikum einen kurzweiligen und sehr informativen Vortag über das Verhältnis zwischenTheologie und Medizin. Dabei machte er auch eine Reise durch die Geschichte der Menschheit, in welcher sich die Pfade von Glauben und Natur- wissenschaft seit frühester Existenz des Menschen immer wieder kreuzten. Oft war die Distanz zwischen beiden sehr gross.
Harald Schiess,
In der frühen Zeit der Menschheitsentwicklung lag die Heilkunst gang in den Händen der Priesterschaft. Vor allem ab dem späteren Mittelalter bestand ein zunehmender Graben im Verhältnis der Kirche zur Naturwissenschaft, da zu der Zeit Vieles, was nicht mit dem Glauben zu tun und auf welches die Kirche kein Monopol hatte, herabgewürdigt oder gar als Teufelswerk angesehen wurde.

Erst mit der Weiterentwicklung zur modernen Medizin wurde das Verhältnis zwischen beiden laufend besser.
Heute spielt die religiöse und spirituelle Dimension des Menschen auf vielfältige Weise eine immer grössere Rolle in der medizinischen Betreuung. Die Ärzte und Mediziner sind aus theologischer Sicht nun ein Instrument Gottes, welche in Verbindung mit dem Glauben den Menschen Heilung und/oder Erlösung bringen können.

Der Vortag von Dr. Lanter regte im Laufe des Abends weiter zu Diskussionen an, und auf vielfältigen Wunsch kann hier die Powerpoint Präsentation nochmals angeschaut werden, welche uns Dr. Lanter freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.

Wir möchten uns bei ihm für den sehr interessanten und aufschlussreichen Abend ganz herzlich bedanken.

Powerpoint Präsentation:

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