Zum Auftakt der Verhandlungen hielten die Kirchenräte Pfr. Sven Hopisch, St. Margrethen, und Dr. iur. Antje Ziegler die einleitende Besinnung.
Isabel Renold,
In einem dialogischen Impuls griffen sie Motive aus dem Film «Zurück in die Zukunft» auf und verbanden diese mit der anstehenden Revision der Kirchenverfassung. Sie machten deutlich, wie gegenwärtige Entscheide die Zukunft prägen und wie ein verantwortungsvoller Umgang mit der eigenen Geschichte Orientierung geben kann. Die Synodalen wurden ermutigt, die Verfassungsrevision nicht als rein technische Aufgabe zu verstehen, sondern als bewusste Weiterentwicklung auf der Grundlage gemachter Erfahrungen. Der Dialog schloss mit dem Hinweis, dass kirchliche Zukunft stets gemeinsam gestaltet wird und Vertrauen, Klarheit sowie Zuversicht dabei zentrale Kräfte darstellen.
Den Voranschlag 2026 der Kantonalkirche und das Budget 2026 des Kirchenboten genehmigte das Parlament. Die Finanzprognose der Kantonalkirche über die Jahre 2027 bis 2030 nahm es zur Kenntnis.
Reglemente und Rechtsetzung
In erster Lesung genehmigte die Synode einstimmig Änderungen des Reglements für den Dienst der Religionslehrpersonen. Ziel ist eine zeitgemässe Ausgestaltung des Dienstes der Fachlehrpersonen Religion im Kontext interprofessioneller Teams und eines neu gestalteten Konfirmationsweges sowie eine faire und einheitliche Regelung der Kündigungsfristen.
In zweiter Lesung wurden die Revision des Geschäftsreglements der Synode sowie eine Änderung des Reglements über Anerkennung ehrenamtlicher Tätigkeiten und Entschädigungen beschlossen. Die parlamentarischen Instrumente Postulat und Interpellation wurden darin präzisiert und in ihrer Anwendung harmonisiert, insbesondere im Hinblick auf die Tätigkeit des Kirchenrates.
Postulat «Kantonalkirchliche Stellen»
Ein von Thierry Thurnheer, Wil, eingereichtes Postulat verlangt eine umfassende Überprüfung der kantonalkirchlichen Stellen sowie die Erarbeitung einer langfristigen Personalstrategie. In der Beratung wurde die Notwendigkeit einer strategischen und zugleich respektvollen Vorgehensweise betont, bei der Funktionen geprüft, nicht Personen bewertet werden.
Revision der Kirchenverfassung
Kirchenratspräsident Martin Schmidt, Haag, informierte in einem Zwischenbericht über den Stand der Verfassungsrevision. Die Projektorganisation ist aufgebaut, die Koordination vergeben und vier Teilprojekte eingesetzt. Grundlage bilden die bisherigen strategischen Prozesse der Kantonalkirche. Eine öffentliche Zukunftsveranstaltung zum Start der breiteren Diskussion ist für den 16. Januar 2026 geplant.
Den Bericht über die Synode der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (EKS) vom 3. bis 4. November 2025 in Bern nahm die Synode zur Kenntnis.
Mit ihren Beratungen setzte die Synode klare finanzielle, rechtliche und strategische Akzente und führte zentrale Zukunftsfragen der Kantonalkirche sachlich und verantwortungsbewusst weiter.
Kai Kellenberger, 1. Sekretärin der Synode
Den Voranschlag 2026 der Kantonalkirche und das Budget 2026 des Kirchenboten genehmigte das Parlament. Die Finanzprognose der Kantonalkirche über die Jahre 2027 bis 2030 nahm es zur Kenntnis.
Reglemente und Rechtsetzung
In erster Lesung genehmigte die Synode einstimmig Änderungen des Reglements für den Dienst der Religionslehrpersonen. Ziel ist eine zeitgemässe Ausgestaltung des Dienstes der Fachlehrpersonen Religion im Kontext interprofessioneller Teams und eines neu gestalteten Konfirmationsweges sowie eine faire und einheitliche Regelung der Kündigungsfristen.
In zweiter Lesung wurden die Revision des Geschäftsreglements der Synode sowie eine Änderung des Reglements über Anerkennung ehrenamtlicher Tätigkeiten und Entschädigungen beschlossen. Die parlamentarischen Instrumente Postulat und Interpellation wurden darin präzisiert und in ihrer Anwendung harmonisiert, insbesondere im Hinblick auf die Tätigkeit des Kirchenrates.
Postulat «Kantonalkirchliche Stellen»
Ein von Thierry Thurnheer, Wil, eingereichtes Postulat verlangt eine umfassende Überprüfung der kantonalkirchlichen Stellen sowie die Erarbeitung einer langfristigen Personalstrategie. In der Beratung wurde die Notwendigkeit einer strategischen und zugleich respektvollen Vorgehensweise betont, bei der Funktionen geprüft, nicht Personen bewertet werden.
Revision der Kirchenverfassung
Kirchenratspräsident Martin Schmidt, Haag, informierte in einem Zwischenbericht über den Stand der Verfassungsrevision. Die Projektorganisation ist aufgebaut, die Koordination vergeben und vier Teilprojekte eingesetzt. Grundlage bilden die bisherigen strategischen Prozesse der Kantonalkirche. Eine öffentliche Zukunftsveranstaltung zum Start der breiteren Diskussion ist für den 16. Januar 2026 geplant.
Den Bericht über die Synode der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (EKS) vom 3. bis 4. November 2025 in Bern nahm die Synode zur Kenntnis.
Mit ihren Beratungen setzte die Synode klare finanzielle, rechtliche und strategische Akzente und führte zentrale Zukunftsfragen der Kantonalkirche sachlich und verantwortungsbewusst weiter.
Kai Kellenberger, 1. Sekretärin der Synode
